SAISONSTART 2019

SCHÄRZ im MÄRZ

KABARETTFRÜHLING AUF DER HOFBÜHNE TEGERNBACH

 

    Infos und Karten unter: 07248 / 66 958  &  info@hofbuehne.at

Karten für alle Veranstaltungen schon jetzt erhältlich

      

 

Fr  1.3.     20.00   

 FRITZ EGGER  "SCHMÄHSTAAT"     KABARETT

Veranstaltung im Rahmen von SCHÄRZ im MÄRZ

 

"SCHMÄHSTAAT" 

1989 - also vor 30 Jahren - feierte das AffrontTheater seine erste Kabarett-Premiere. Damals musste noch kein Handy vor der Vorstellung auf „Flugmodus“ geschalten werden, das Publikum wurde nicht via Facebook „eingeladen“ - kam überraschenderweise aber trotzdem - und fand das Theater sogar ganz ohne „Navi“ !
Ansonsten hat sich nicht viel geändert . Unser „Schmähstaat“ macht Fritz Egger und Johannes Pillinger immer noch nicht schmähstad. Im Gegenteil, die Zwischenbilanz der doch schon etwas in die Jahre gekommenen Herren verspricht ein wahres Pointenfeuerwerk. Sie scheuen diesmal auch nicht zurück, sich selber gehörig auf die Schaufel zu nehmen. Nur die Co-Autoren Fritz Popp und Manfred Koch mussten auf der Suche nach Aktualität zur Kenntnis nehmen: Geschichte wiederholt sich sogar innerhalb von dreißig Jahren. Da bleibt halt dann doch bisweilen das Lachen im Halse stecken ...

Das neue Programm ist eine klassische AffrontTheater-Mischung aus politischem Kabarett und „sündhaften“ Nummern, die Fritz Egger die Möglichkeit geben, seine große Wandlungsfähigkeit voll auszuspielen ! Und diesmal kommen wirklich beinahe alle österreichischen Dialekte zum Einsatz – gesungen und gespielt !
 

FRITZ EGGER - KABARETT

JOHANNES PILLINGER - MUSIK

 

 

 

Do  7.3.     20.00   

 FLÜSTERZWEIECK   "STABILE ESKALATION"     KABARETT

Veranstaltung im Rahmen von SCHÄRZ im MÄRZ

 

"STABILE ESKALATION" 

Lassen Sie sich irritieren! Denn ab heute Abend wird alles anders: Etwas Großartiges, Bahnbrechendes, Unerwartetes muss passieren. Erleben Sie einen Abend lang das ultimative Hochgefühl, werfen Sie einen Blick hinter den Vorhang der Ekstase!

Flüsterzweieck probt den Aufstand und durchstreift unsere Komfortzone auf der Suche nach der Eskalation. Dabei haben die beiden Wiener Kabarettistinnen stets die entscheidende Frage im Blick: Wie können wir aus unserem faden und armseligen Alltagstrott ausbrechen und etwas richtig Geiles erleben?

Flüsterzweieck nimmt Sie mit auf einen Tauchgang in die Untiefen Ihrer Emotionen und geheimen Sehnsüchte. Konzepte werden über Bord geworfen. Es wird um die Ecke gedacht. Zeitgeister gehen um. Nackte Tatsachen werden präsentiert. Ein Schlager wird vergewaltigt. Und ganz nebenbei ein brandneues Genre erfunden: der Lehrsketch mit Moral.

Falls Sie sich jetzt Sorgen machen: Natürlich müssen Sie die wohlbehütete Sicherheit der eigenen vier Wertvorstellungen nur verlassen, bis die Lichter im Saal wieder angehen. Schließlich haben Sie ja für eine „stabile“ Eskalation bezahlt ...

„Das Werk von Flüsterzweieck ist kein Schenkelklopfer- und Belanglosenprogramm. Es besticht durch Wortwitz und Situationskomik, ist im positiven Sinne schräg und verstörend“, schreibt die Presse und hat Recht: Was Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger auf die Bühne bringen, ist kein Pointen-Sperrfeuer oder gar kurzweilige Belustigung. Vielmehr erwartet das Publikum kabarettistisches Theater, das durch subtile Komik, unbändigen Sprachwitz und schauspielerische Raffinesse besticht – und sich erfolgreich dagegen sträubt, in eine der gängigen Schubladen zu passen.

2009 gewannen Haidacher und Stabinger den „Grazer Kleinkunstvogel“ und noch im selben Jahr feierten sie mit ihrem ersten abendfüllenden Programm „selbstredend. wahnsinnig! [humor zweipunktnull]“ Premiere. Im Jahr 2012 folgte das Programm „WIE IM FILM nur ohne walter“. Seit 2012 sind die beiden Wienerinnen außerdem regelmäßig auf Radio FM4 zu hören. Das Programm „Menschenkür“ wurde im Oktober 2014 im Bonner Pantheon Theater uraufgeführt. Mit ihm gewannen die beiden Kabarettistinnen 2015 den Reinheimer Satirelöwen und das silberne Passauer Scharfrichterbeil. „Stabile

Eskalation“ ist das mittlerweile vierte Bühnenstück von Flüsterzweieck. Es wurde bereits mit dem Hessischen Kabarettpreis 2017 und dem österreichischen Kabarettpreis 2017 (Förderpreis) ausgezeichnet.

 

Pressestimmen:

„Österreichs schrägstes, aber vielleicht auch klügstes Kabarettduo.“ Der Wiener

„Der heißeste Tipp derzeit auf heimischen Kleinkunstbühnen!“ ORF

„Ein Pflichttermin für jeden Fan gehobenen Kabaretts.“ Kronen Zeitung

„Wortgewaltig und überraschend.“ Badische Zeitung

„Großartig gespielt.“ Passauer Neue Presse

„Durchgedreht, abgefahren und verrückt.“ Wiener Zeitung

„Junges absurdes Theater fern jeder Mainstream-Gemütlichkeit.“ Badisches Tagblatt

„Irritierend, verblüffend und gegen alle konventionellen Erwartungen.“ Kleine Zeitung Graz

 Fotocredit: Gabriel Rizar

 

 

Fr  8.3.     20.00   

 PRIVATE INVESTIGATORS   & YETANOTHERFLOYD

KONZERT

 

"PRIVATE INVESTIGATORS"

"Private Investigators" sind eine oberösterreichische Rockformation die sich intensiv mit der nicht mehr existierenden Rockband "DIRE STRAITS" auseinandersetzt. Im Programm befinden sich die bekanntesten und besten Songs die diese Band je auf den Markt gebracht hat. Die "Private Investigators" haben sich um den Schlagzeuger Jochen Reidinger geründet.

Gesang: Christian "GruftL" Gruber

Gitarre: Stefan Lindenbauer

Gitarre: Rainer Hager

Bass: Martin Hiptmair

Keyboards: Christoph "Stoffi" Kögler

Drums: Jochen Reidinger

 

YETANOTHERFLOYD


YET ANOTHER FLOYD ist DIE österreichische Pink Floyd Tributeband. Die aufwendige Show
mit 12 Musikerinnen und Musikern bestes bekannter oberösterreichischer Coverbands (u.a.
No Limits, Firefox, Superstition, The Foxes) erhebt Anspruch auf originalgetreue
Darbietung.

"Ein Großteil der Band hat bereits vor 20 Jahren erfolgreiche Shows mit der Musik von Pink
Floyd gespielt", so der Sänger und Bandleader Reinhard "Fussy" Petershofer. Sehr viel Wert
wird auf den Originalsound gelegt. Monatelang wurde mit dutzenden Effektgeräten
getüftelt, um z.B. den Gitarrensound von David Gilmour so perfekt wie möglich live zu
performen.

Präsentiert wird eine Zeitreise durch mehr als 40 Jahren Pink Floyd Geschichte. Mit ihrer
Musik, den Klängen und der visuellen Gestaltung ihrer Platten und Bühnenauftritte schuf
Pink Floyd einen unverwechselbaren und seinerzeit völlig neuartigen Stil, der die
Hörgewohnheiten von Generationen in der Rock-und Popmusik geprägt und damit
Maßstäbe gesetzt hat.

YET ANOTHER FLOYD bietet dem Publikum einen Konzertabend mit unverwechselbarer,
anspruchsvoller und sphärischer Rockmusik, live gespielt und verpackt in eine Bühnenshow
mit bombastischem Sound.


BAND:
Reinhard "Fussy" Petershofer (Gesang -Akustik-Gitarre)
Richy Zweimüller (E-Gitarre - Akustik-Gitarre – Lapsteel)
Johnny Erler (E-Gitarre)
Rudi Straubinger (Bass – Gesang)
Martina Zeppetzauer (Gesang)
Ines Zeppetzauer (Gesang)
Wolfgang Unterberger (Gesang)
Christian "Zast" Schön (Keyboards – Gesang)
Franz Gangl (Keyboards – Gesang)
Karl Stockinger (Schlagzeug)
Wolfgang Auinger (Percussion)

   

 

 

 

 

Do  14.3.  19:00

HOFSOUND  "Jazz, Pop, Rock Night" 

KONZERT im GEWÖLBE der Hofbühne

Eine Veranstaltung Landesmusikschule Grieskirchen

LMS - Konzert der Klasse Gerald Sporn, Keyboard

 

 

Fr  15.3.     20.00   

 ERNST LUGMAYR & BAND  "STANGLPUCH"

LESUNG & MUSIK im GEWÖLBE der Hofbühne

Veranstaltung im Rahmen von SCHÄRZ im MÄRZ

 

"STANGLPUCH"

Kurioses aus dem Hausruckviertel

Autorenlesung mit Musik

 

Als „Original“ wird jemand bezeichnet, der sich meist in liebenswerter Weise durch bestimmte Besonderheiten oder Fähigkeiten von seinen Mitmenschen unterscheidet ist auf der Rückseite des neuen Buches von Ernst Lugmayr als Klappentext zu lesen.

Der Autor beschreibt in „STANGLPUCH“ Ereignisse und Handlungen von liebenswerten Zeitgenossen in seiner Heimatstadt Grieskirchen zu Beginn der 70er Jahre, einer Zeit als die Stadt noch von vielen Wirtshäusern und sogar einem Kino belebt war und er ein sogenanntes „Original“, einen ehemaligen Fremdenlegionär mit seinem Moped, in den Mittelpunkt seiner Erzählungen gestellt hat.

Es sind dies allesamt satirisch aufbereitete Alltagsgeschichten von denen er erzählt und berichtet, tragische und humorvolle zugleich, so wie sie das Leben eben schreibt.

Freuen Sie sich daher auf einen heiteren Leseabend voller Erinnerungen mit Textauszügen aus dem Buch, auf Anekdoten und auf Live-Musik mit ausgewählten Songs aus längst vergangen Tagen.

 Live-Band:

Alex Zilinski              (voc, guit)

Josef Schildberger    (voc, guit)

Werner Enzlmüller    (voc, b)

 

 

Sa  16.3.     16.00   

 "DER KOCH, EINE WURST UND DAS VERRÜCKTE HUHN"

KINDERTHEATER

Veranstaltung im Rahmen von SCHÄRZ im MÄRZ

„Manche Geschichten sind bereits um die ganze Welt gereist und haben sich unterwegs immer wieder etwas verändert. So kommt es, daß zum Beispiel „Die drei Wünsche“ von Deutschland nach Italien, von dort nach Estland oder vielleicht genau umgekehrt gewandert sind. Naheliegend also, daß es von einem italienisch-estnischen Puppenspielerduo nach Österreich gebracht und hier für Zuschauer ab 4 Jahren neu bearbeitet wurde.


BABELART THEATER: Andra Taglinger (Estland) und Manfredi Siragusa (Sizilien) haben sich im oberösterreichischen Gmunden niedergelassen und hatten so bloß einen „Katzensprung „ zu machen um das Festival in Wels durch ihre Darstellungskunst zu bereichern.

So ist „Der Koch, eine Wurst und das verrückte Huhn“ zu einer bunte Märchenfolge geworden, in welcher sogar der italienische Kasperlbruder Pulcinella seinen Auftritt bekam. Auf diese Weise konnte man Handpuppenspiel, Maskenspiel, Schauspiel und gleichermaßen das Spiel auf Musikinstrumenten in munterer Abwechslung erleben; und all das in äußerst professioneller Qualität.

Als roter Faden durch die drei Geschichten zog sich die Suche nach dem Glück. Also: dreimal Glück auf der Bühne und unzählige Male auf den Gesichtern der kleinen und großen Zuseher am Ende einer erquicklichen Vorstellung.“

Ein Genuss für KLEIN & GROSS.  Zum Zerkugeln witzig !

 

 

Do  21.3.     20.00   

 CHRISTOPH FRITZ    "DAS JÜNGSTE GESICHT"   KABARETT

Veranstaltung im Rahmen von SCHÄRZ im MÄRZ

 

"DAS JÜNGSTE GESICHT"

 

Christoph Fritz‘ aktuelles (erstes) Kabarettprogramm

Förderpreis des Österreichischen Kabarettpreises 2018

 

Wunderbar lakonisch, scheinbar naiv, und doch voll hinterfotzigem Witz“ (Ö1) – In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt. Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter.

 

Schlussendlich schafft er es sogar, den Bogen soweit in die Gegenwart zu spannen, dass der Pfeil der Wahrheit die Herzen der Zuschauer durchdringt und ihn blutüberströmt auf der Bühne zurücklässt. Oder auch nicht.

Regie: Vitus Wieser

 

 

Was bleibt ist nichts weiter als die absolute Erkenntnis:

Christoph Fritz ist DAS JÜNGSTE GESICHT.

 

https://christophfritz.at

https://www.facebook.com/derChristophFritz/

https://www.instagram.com/christophfritzofficial/

 

Fotocredit: Roland Ferrigato

 

Do  28.3.     20.00   

 BLONDER ENGEL    "EIN BUNTER STRAUSS AUS LIEDERN"  

MUSIKKABARETT

Veranstaltung im Rahmen von SCHÄRZ im MÄRZ

 

 


"Ein bunter Strauß aus Liedern"

 

 

Seien sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“ „Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt.

 

Darf ich fragen, wofür sie den brauchen?“ „Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“

 

Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen — da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“

 

Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“ „Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gefällt er Ihnen so?“ „Wunderschön!“, freute sich der Himmlische. „Vielleicht noch ein bisserl Cellophan rundherum? Was meinen Sie?“ „Ja sicher. Eine Manschette. Überhaupt kein Problem.“ Mit ein paar geschickten Handgriffen hatte sie den Strauß im Nu fertig. Der Engel frohlockte. „Was bin ich schuldig?“, fragte er. „Da machen wir 35 geradeaus.“, erwiderte die Verkäuferin. „Dafür bringen’s mir dann aber auch ein Plakat vorbei…“

 

Fotocredits: Marco Prenninger